Jetzt mal Butter bei die Vögel

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Simone Embacher

Buttervogel ist schon ein ungewöhnlicher Name für eine Firma wie diese hier. Das ist mir bewusst. Aber ich kam von diesem Wort einfach nicht mehr los. Es blieb schlicht an mir haften. Wann das passiert ist? Das möchte ich Euch gerne kurz erzählen:

Der Traum vom Studium

Ich habe vor Kurzem, mit Anfang vierzig, mein Bachelor Studium der Germanistik an der Leopold Franzens Universität in Innsbruck abgeschlossen. Damit hab ich mir einen riesigen, wenn auch sehr hart erarbeiteten Traum (ich war nebenbei voll berufstätig) erfüllt. Aber all die durchgelernten Nächte waren es wert. Das Studium hat mir wieder Aufwind gegeben, neue Ziele noch höher zu stecken und mich aus meiner Komfortzone herauszubewegen. Und das, obwohl das Studium weit weniger romantisch war, als man sich das als Teenager, junge Erwachsene oder eben mitten im Leben stehende fast Vierzigjährige vorstellt. Unfassbar viel Theorie, trockene Sprachwissenschaften und die damit verbundene und verhasste wissenschaftliche Sprache. Zugegeben, es war eine Quälerei, an vielen Stellen.

Julian Schutting und andere Sternstunden

ABER es gab auch Sternstunden. Dazu zähle ich z.B. die Begegnung mit dem Schriftsteller Julian Schutting während einer Poetikvorlesung oder das Seminar in dem ich das Leben und Werk von Margaret Atwood studieren durfte, neue Deutsche Literaturwissenschaft oder die Friede bringenden Stunden in der Bibliothek UND schließlich auch die Mediävistik (die deutsche Philologie des Mittelalters und der frühen Neuzeit), in der mir das Wort “Buttervogel” sprichwörtlich zugeflogen ist.
Ein altes, sehr altes Wort für Schmetterling. Die Bezeichnung leitet sich von dem slawischen Wort “Schmetten” ab, das Rahm, Schmand bedeutet. Der Rahm wurde zu Butter geschlagen und das lockte die Falter an. So entstand das Wort Buttervogel. Auch der englische Begriff “butterfly” ist darauf zurückzuführen. Erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts setzte sich die Bezeichnung “Schmetterling” durch.

Das Wort

Buttervogel – die erste Skizze des Logos – entworfen von Marc Egger

BUTTERVOGEL, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Der Begriff bezeichnet ein Tier, das so wandelbar ist wie kaum ein anderes. Ein Tier, das von einem zum anderen wird. Das in, ich möchte nicht sagen Hässlichkeit, aber zumindest unscheinbarer Schwerfälligkeit geboren wird und sich in mühevoller Ausdauer und Geduld zu etwas Wunderschönem, Leichtem und Beflügeltem verwandelt.
Das ist es, was ich machen will.
Ich will etwas verwandeln, damit das Schöne sichtbar wird.
Es gibt so viele herausragende Tage, Persönlichkeiten, große und kleine Unternehmen, deren Erlebnisse, Geschichten und Leistungen oft nicht über die eigenen Wahrnehmungsgrenzen hinausreichen, weil Ihnen schlicht die Zeit und das Medium dazu fehlt.
Ich möchte helfen, diesen Geschichten Flügel zu geben, damit sie viele Menschen in einer beschwingten Leichtigkeit erreichen können.

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